FV Obereichstätt e.V 1946

                       

 
 

Mannschaft des FV Obereichstätt reißt den FC Gunzenhausen mit in die Kreisklasse

Oskar Strobl

Gunzenhausen (sso) FV Obereichstätt holte im letzten Spiel der Kreisliga Jura doch noch einen Punkt. Nachdem die Oberbayern 15 Mal ohne Punkt an die Altmühl zurück fahren mussten, ebnete der scheidende Andreas Haug mit seinem Führungstreffer den Weg zum 1:1 (0:0) in Gunzenhausen.

Vor dem letzten Saisonspiel wurden einige Spieler verabschiedet. Andreas Haug beendet aus beruflichen Gründen seine Laufbahn ebenso wie Christoph Meyer und Helmut Hruschovsky. Letzterer bleibt dem FVO allerdings als Jugendbetreuer und Helfer in der Not erhalten. Nachdem erstaunlich viele Fans mit nach Gunzenhausen gefahren waren, wollte der FVO seinen Zuschauern Spaßfußball bieten und die Heimelf mit einem Punktgewinn mit in die Kreisklasse nehmen. Hruschovsky hatte nach gut einer Viertelstunde die Möglichkeit zum Torerfolg, scheiterte jedoch knapp. Von der 29. bis zur 41. Minute hatte dann Dominik Neuber im FVO-Tor das Glück des Tüchtigen. Erst strich ein Schuss aus spitzem Winkel an rechten Pfosten, und zwei Minuten später am linken Pfosten vorbei. In den nächsten beiden Situationen in der 34. und 41. Minute stand einem Gunzenhausener Torerfolg jeweils der Außenpfosten im Weg. Kurz vor dem Seitenwechsel wurde einer der besten FVO-Akteure, Jörg Buchhold, auf der rechten Seite in Szene gesetzt. Er fackelte nicht lange, zog aus vollem Lauf volley ab, doch strich der Ball um Haaresbreite am Tor vorbei. In zweiten Spielabschnitt musste der FC Gunzenhausen alles auf eine Karte setzen, um mit einem Sieg doch noch die Klasse zu erhalten. Dieser Druck war natürlich enorm und die FC-Akteure verkrampften mehr und mehr. Vor allem in Tornähe häuften sich die Fehlpässe. Der FVO hatte zwar weniger Spielanteile, blieb aber vor allem in der Schlussphase die gefährlichere Elf. Selbst bei einer todsicheren Chance in der 77. Minute versagten die Nerven und Neuber konnte zur Ecke klären. Im Gegenzug hatte Haug nach einem schnell vorgetragenen Konter die FVO-Führung auf dem Fuß, zögerte aber zu lange, und ließ sich den Ball vom Fuß spitzeln. Die Heimelf wusste von den Spielständen der Mitkonkurennten · Unterreichenbach und Eckersmühlen führten · und war völlig entnervt. Denn nun brachte sie selbst ein Sieg nicht mehr weiter. Auf eine solche Schwächephase des Gegners wartet natürlich Andreas Haug. Er schnappte sich in der 86. Minute einen Befreiungsschlag, ging auf und davon und traf zum vermeintlichen Goldenen Tor für den FVO. Doch wie schon während der ganzen Saison blieb den Obereichstättern das Pech treu. In der Nachspielzeit landete ein völlig harmlos scheinender Ball abgefäscht genau neben dem Pfosten zum Ausgleich im Tor.

Reserven: 4:1 (FVO-Tor: Simon Kräck).

FV Obereichstätt: Neuber, J. Kammerbauer, Schillhuber, Hoffmann, Wölfel, Buchhold, Meyer, Endrich, Schmidt, Haug (90. Strobl), Hruschovsky (85. Heindl).

 

06.06.2005 17:10


   Helma Wermuth         03.06.05

Eichstätt (wth) Der letzte von 32 Spieltagen in der Kreisliga Jura kann am Sonntag 15 Uhr sowohl von der DJK Titting als auch vom FV Obereichstätt gelassen in Angriff genommen werden.

Die Tittinger haben ihr Saisonziel, den Klassenerhalt, erreicht, während der FV Obereichstätt nach nur einer Saison wieder zurück in die Kreisklasse muss.

Allerdings sind die Begegnungen beider Teams durchaus nicht uninteressant, denn die jeweiligen Gegner stecken noch im Abstiegskampf. Der TV Eckersmühlen, der beim Abschiedsspiel des erfolgreichen Coaches Thomas Scheitler in Titting zu Gast ist, ist nur drei Zähler von einem Direktabstiegsplatz und einen Punkt vom Relegationsplatz entfernt. Zumindest ein Remis wie beim 2:2 in der Vorrunde sollte es für die DJK aber auf alle Fälle werden.

Der FV Obereichstätt muss zum vorerst letzten Mal im Jura-Oberhaus die Koffer packen. Und die Aussichten auf einen versöhnlichen Abschluss einer unbefriedigenden Saison beim FC Gunzenhausen sind eher gering. Der FC steht auf einem Abstiegsplatz und sozusagen mit dem Rücken zur Wand. Da hilft natürlich nur ein Sieg weiter, und noch dazu bedarf man der Schützenhilfe anderer Vereine.


Auch im letzten Heimspiel geht der FV Obereichstätt leer aus: 1:4 gegen Eckersmühlen     23.05.2005

Oskar Strobl

Obereichstätt (sso) Der FV Obereichstätt hat auch sein letztes Heimspiel in der Kreisliga Jura verloren. Beim 1:4 (1:3) gegen den abstiegsbedrohten TV Eckersmühlen stand es nach nur acht Minuten bereits 0:2.

Der erste gefährliche Angriff der Gäste brachte auch gleich das 0:1. Ein Stürmer nutzte eine zu kurze Kopfballabwehr der FVO-Hintermannschaft und traf mit einem präzisen Schuss aus 16 Metern genau neben den Pfosten. Nur vier Minuten später gingen die Gäste durch ein klares Abseitstor bereits mit 2:0 in Führung. Ein Stürmer tanzte den herausgeeilten FVO-Schlussmann Dominik Neuber aus und passte den Ball in den Fünfmeterraum zu seinem Sturmpartner. Der hatte zwar noch Tobias Schillhuber auf der Torlinie vor sich, doch ein zweiter FVO-Akteur war nicht in der Nähe. Danach versuchten die Männer um Spielmacher Michael Schmidt das Ruder doch noch herumzureißen, denn schon sechs Minuten nach dem 0:2 konnte Kapitän Schmidt mit einem strammen Schuss den Anschlusstreffer erzielen. In der 29. Minute hätte der FVO um ein Haar sogar den Ausgleich geschafft, doch der Gästekeeper konnte Schmidt´s Schlenzer mit einer Glanzparade entschärfen. Nun sorgten die Akteure beider Mannschaften noch einmal für Paukenschläge. Erst hatten die Hüttinger-Schützlinge Glück, als einem TV-Spieler freistehend vor dem Tor der Ball ans Schienbein prallte und das Leder weit über den Querbalken ging. Im Gegenzug scheiterte Johannes Kammerbauer mit einem Pfostenschuss. Den Abpraller schnappte sich der fleißige Andreas Haug, tanzte einen Abwehrspieler aus ehe er abzog und verfehlte das Tor nur knapp. Die Gäste machten es schließlich in der 41. Minute besser und erzielten mit einem trockenen Flachschuss aus zwölf Metern den 1:3-Pausenstand. Als in der zweiten Halbzeit gerade einmal zehn Minuten vorüber waren, hätten die Gäste für die endgültige Entscheidung sorgen können, wenn einem Stürmer nicht freistehend vor Neuber die Nerven versagt hätten. Je länger das Spiel dauerte, desto mehr bemühten sich die Gäste nur noch den Vorsprung zu verwalten. Haug hatte allerdings etwas dagegen und hechtete sich in der 71. Minute wie ein Tiefflieger in einen Eckball. Das Pech der Rückrunde blieb ihm treu und der Ball ging um Zentimeter am Tordreieck vorbei. Wie so oft in dieser Saison lebte die gegnerische Mannschaft von ausgelassenen Torchancen der Oberbayern und traf im Gegenzug selbst. So machte es auch der TV Eckersmühlen und erhöhte auf 4:1. In der 84. Minute konnte sich Neuber noch einmal auszeichnen und erhielt nach seiner Glanzparade Sonderbeifall. · Reserven: 0:3.

FV Obereichstätt: Neuber, Taspinar, J. Kammerbauer (82. R. Reimann), Endrich, T. Schillhuber (86. C. Reimann), Hoffmann, Geyer, Wölfel, Buchhold (79. Meier), Schmidt, Haug.


Helma Wermuth    20.05.05

Locker angehen lassen kann es hingegen der FV Obereichstätt. Auf seiner Abschiedstour aus der Kreisliga geht´s diesmal auf eigenem Platz gegen den abstiegsbedrohten TV Eckersmühlen. Da könnten die Obereichstätter mit einem Sieg den Tittingern einen Riesengefallen im Abstiegskampf tun. · Weiter spielen: FC Gunzenhausen - FV Dittenheim, TV Büchenbach - SV Penzendorf, SSV Oberhochstatt - SV Unterreichenbach, FC Schwand - SV Barthelmesaurach, SV Rednitzhembach - DJK Schwabach II, SV Wettelsheim - SpVgg Roth.


Rumpfteam nur 0:3

FVO muss eine gesamte Mannschaft ersetzen    17.05.2005

Oskar Strobl

Dittenheim (sso) Beim Spiel der Kreisliga Jura beim FV Dittenheim musste Obereichstätts Trainer Marcus Hüttinger auf sage und schreibe elf Spieler verzichten und deshalb selbst wieder die Fußballschuhe schnüren. Die Rumpfmannschaft des FVO war deshalb bei der 0:3 (0:1)-Niederlage chancenlos. Das Reservespiel musste wegen Spielermangels abgesagt werden.

Der stark ersatzgeschwächte FV Obereichstätt spielte erstaunlich gut mit und ließ aufgrund einer disziplinierten Mannschaftsleistung kaum Torchancen des hohen Favoriten zu. Ohne selbst jedoch zu guten Möglichkeiten zu kommen, gelang es immer wieder, die Heimmannschaft im Mittelfeld in Schach zu halten. Der Treffer zur Dittenheimer Führung resultierte nach etwa einer halben Stunde aus einem zu kurz abgewehrten Eckball, den ein Dittenheimer volley nahm und unhaltbar im Netz versenkte. Der FVO ließ sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen, und versuchte munter weiter zu spielen. Im zweiten Spielabschnitt entfachten die Dittenheimer einen wahren Sturmlauf und kamen in der Anfangsphase auch gleich zum 2:0. Nach einem Zweikampf im Strafraum entschied der Unparteiische auf Strafstoß, den der Dittenheimer Schütze sicher verwandelte. In der restlichen Spielzeit wollte die Heimmannschaft alles klar machen, was ihr auch in der 70. Minute durch einen herrlich vorgetragenen Angriff gelang. FVO-Keeper Dominik Neuber verhinderte in der Schlussviertelstunde mit Glück und Geschick eine noch deutlichere Niederlage. Aufgrund der Personalmisere haben sich die Kicker um Spielertrainer Hüttinger beachtlich aus der Affäre gezogen und aufopferungsvoll bis zum Schlusspfiff alles versucht.

FV Obereichstätt: Neuber, J. Kammerbauer, Hruschovsky, Reimann, Schillhuber, Wölfel, Buchhold, Endrich, Schmidt, Haug, Hüttinger (78. K. Kräck).


Helma Wermuth  14.05.05

Eichstätt (wth) Auch an Pfingsten geht es im Fußballkreis Jura um die begehrten Punkte. Aufstieg oder Abstieg · diese Frage stellt sich nicht mehr für alle Teams! Auch nicht mehr für den FV Obereichstätt, der längst für die Kreisklasse planen kann. Am Mittwoch gab´s für die Obereichstätter in Wettelsheim eine 2:6-Niederlage, und am heutigen Samstag um 16 Uhr, dem regulären Spieltag, steht erneut ein Auswärtsspiel an. Es geht nach Dittenheim, und auch beim Tabellenfünften der Kreisliga geht es nur darum, ein achtbares Ergebnis zu erzielen. Genau wie in Obereichstätt sehnt man auch bei der DJK Titting das Saisonende herbei. Allerdings mit einem Happy End, das da heißt: Klassenerhalt.


Obereichstätt außer Rand und Band

FV in Wettelsheim nur Kanonenfutter / Rückstand schon nach 15 Sekunden

Oskar Strobl

Wettelsheim (sso) Der FV Obereichstätt ist am Tiefpunkt angelangt. Am Mittwoch verlor das als Absteiger feststehende Schlusslicht der Kreisliga Jura beim Tabellenvorletzten SV Wettelsheim mit 2:6 (0:3).

Zum wiederholten Male in dieser Saison musste der FVO auf einige Leistungsträger verzichten. Den frühen Rückstand durch einen Weitschuss nach nur 15 Sekunden hätte Dominik Neuber dennoch verhindern müssen. Er ließ den Ball ab- und dann ins Tor prallen. Die ersten FVO-Spieler ließen ab diesem Zeitpunkt bereits den Kopf hängen. Der SV Wettelsheim diktierte eindeutig das Geschehen und hatte auch Torchancen. Der FVO kam nur durch ein paar Standardsituationen, in denen Johannes Kammerbauer beteiligt war, zu gefährlichen Szenen. In dieser Phase fiel das 2:0 in der 20. Minute. Das 3:0 (39. Minute) durch einen Freistoß hatte dann schon vorentscheidenden Charakter. Als sämtliche FVO-Akteure beim Stellen der Mauer schliefen und selbst Torhüter Neuber sich noch hinter der Mauer versteckte, schob ein Wettelsheimer den Ball aus 17 Metern ins fast verwaiste Tor.

Nach der Pause versuchte der SV Wettelsheim den FVO so richtig auseinander zu nehmen. Dies war angesichts der desolaten Leistung der meisten FVO-Spieler auch gar nicht so schwierig. Neuber wurde in der 54. Minute von seinen Vorderleuten völlig im Stich gelassen und er selbst machte auch keine gute Figur. Er ließ den Ball aus spitzem Winkel unter seinem Körper durchrutschen. In der 63. Minute sah ein Wettelsheimer Mittelfeldspieler, dass Neuber zu weit vor seinem Tor stand, traf mit seinem Schuss aber nur die Latte. Der anschließend völlig freistehende Stürmer hämmerte den Ball zum 5:0 unter die Latte.

Johannes Kammerbauer, einer der wenigen FVO-Spieler mit Normalform, konnte in der 67. Minute nach Pass von Thomas Meier das 1:5 aus spitzem Winkel erzielen. Vier Minuten später waren die Obereichstätter wieder im Tiefschlaf und hatten zudem auch noch Pech. Einen Freistoß an der Außenlinie schob ein Wettelsheimer schnell zu einem zentral postierten Mittelfeldspieler. Dieser traf aus gut und gerne 30 Metern mit einem Sonntagsschuss in den Torwinkel unhaltbar zum 6:1. Kurz darauf hätte U 19-Junior Simon Biedermann seine sehr gute Leistung mit einem Kopfballtreffer krönen können, köpfte aber knapp am Tor vorbei. Die Heimmannschaft steckte nun ein bisschen zurück. Der FVO, immer wieder angetrieben durch Schmidt, kam in den letzten Minuten etwas besser ins Spiel. In der 84. Minute passte Biedermann zu Reiner Wölfel, der vom Torhüter von den Beinen geholt wurde. Den fälligen Strafstoß schoss der nach langer Verletzungspause eingewechselte Ferug Ören gut einen Meter am Gehäuse vorbei. Der FVO kam durch Kammerbauers zweiten Treffer, den ebenfalls Meier vorbereitete, noch zum 2:6.

FV Obereichstätt: Neuber, Sen, J. Kammerbauer, Schillhuber (45. M. Kammerbauer), Hoffmann, Geyer, Wölfel, Buchhold (70. Ören), Schmidt, Meier, Biedermann.

12.05.2005 17:11


FV Obereichstätt weiterhin großzügig: 1:5-Heimpleite gegen den SC Großschwarzenlohe

Oskar Strobl

Obereichstätt (sso) Der FV Obereichstätt hat seine Negativserie in der Kreisliga Jura fortgesetzt. Im vorletzten Heimspiel gingen die Hüttinger-Schützlinge gegen den SC Großschwarzenlohe mit 1:5 (1:3) baden.

Wie erwartet übernahmen die Gäste von Beginn an die Initiative und sorgten für Gefahr im FVO-Strafraum. So brachte der zweite durchdacht vorgetragene Angriff der Gäste über die rechte Seite das 0:1 in der 14. Minute. 20 Sekunden später, die Gäste hatten nach dem Anstoß den Ball noch gar nicht berührt, tauchte Johannes Kammerbauer frei vor dem Gästetorhüter auf, traf aber den Ball nicht richtig. In der 22., 24. und 29. Minute hatten die Großschwarzenloher klare Möglichkeiten, den Sack schon früh zuzu machen.

Nach gut einer halben Stunde fiel der Ausgleich für den FVO wie aus heiterem Himmel. Ein flach getretener Eckball von Christoph Meyer landete beim besten FVO-Spieler, Tobias Schillhuber, der den Ball aus kurzer Distanz über die Linie schoss. Die erstaunlich schwachen Gäste mussten dennoch in der Folgezeit nur auf Fehler der Obereichstätter warten. Und da sich diese nun häuften, musste Keeper Dominik Neuber in der 36. und 39. Minute mit dem Fuß klären. Erst noch glänzend reagierend, sah er in den nächsten beiden Szenen vor der Pause nicht glücklich aus und musste sich zwei Mal den Gästestürmern geschlagen geben.

Im zweiten Spielabschnitt taten die Gäste nur noch das Nötigste, was allerdings für den FVO auch ausreichend war. Beide Mannschaften warteten mit Highlights bis zum Spielende. Und auch da hatten die Gäste die Nase vorne. Dem 1:4 in der 86. Minute konnte Christoph Meyer in der 88. Minute nur einen Pfostenschuss aus drei Metern Entfernung folgen lassen. Die Gäste dagegen erhöhten Mit dem Schlusspfiff noch auf 1:5. · Reserven: ausgefallen.

09.05.2005


Helma Wermuth

Eichstätt (wth) Seit dem Mittwochabend ist es amtlich: Der FV Obereichstätt, Schlusslicht der Kreisliga Jura, steigt in die Kreisklasse ab. Die 1:2-Heimniederlage gegen den SV Rednitzhembach hat das Schicksal der Hüttinger-Schützlinge endgültig besiegelt. Das aber wird für die Obereichstätter sicherlich kein Grund sein, am Sonntag (15 Uhr) im Heimspiel gegen den SC Großschwarzenlohe nicht zu versuchen, dem eigenen Anhang etwas zu bieten, und vielleicht sorgt der FVO ja für eine positive Überraschung. Aber der Aufstiegsanwärter wird konzentriert zu Werke gehen und den Gegner keinesfalls unterschätzen, um seine Ambitionen auf die Vizemeisterschaft und damit die Relegation zu untermauern.

Jetzt ist es amtlich: Obereichstätt abgestiegen

Oskar Strobl

Obereichstätt (sso) Der Tabellenletzte der Kreisliga Jura, der FV Obereichstätt, verlor sein Nachholspiel zu Hause gegen den SV Rednitzhembach mit 1:2 (0:1) und ist damit abgestiegen. Johannes Kammerbauer konnte zwar den Pausenrückstand egalisieren, doch Daniel Endrichs Eigentor besiegelte die Heimniederlage.

In dem über weite Strecken ausgeglichenen Spiel hatten die in der Tabelle zehn Plätze besser platzierten Gäste den besseren Start. Sie hatten allerdings Pech, als FVO-Schlussmann Dominik Neuber in der zwölften Minute einem Distanzschuss nur hinterher schauen konnte, der Ball aber an den Außenpfosten prallte. Nun schien auch der FV Obereichstätt aufgewacht zu sein und hatte in der 17. Minute durch Kammerbauer und Christoph Meyer gleich zwei gute Einschussmöglichkeiten, die sie ungenutzt ließen. Als knapp eine halbe Stunde gespielt war, kam der SV Rednitzhembach durch einen direkt verwandelten Freistoß von der Strafraumgrenze aus zum Führungstreffer. Kurz vor der Pause glänzte der Gästekeeper, als er einen Kopfball von Andreas Haug über die Latte lenken konnte.

Im zweiten Spielabschnitt holte sich Haug nach Unmutsäußerungen innerhalb von zehn Minuten die Ampelkarte ab, womit der FVO die Hoffnung auf einen Punkt erst einmal begrub. Kurz nach Haugs Hinausstellung in der 55. Minute verhinderte Neuber das 0:2, als er einen Schuss aus kurzer Distanz ans Lattenkreuz lenkte. Die Gäste schienen nun alles klar machen zu wollen, und drängten den FVO in die eigene Hälfte. Glück hatten die Platzherren dann eine Minute später, als der ansonsten konsequente Schiedsrichter den Gästen einen klaren Strafstoß verwehrte.

Als keiner mehr auf den FVO setzte, fiel der Ausgleich in der 65. Minute durch einen Kopfballtreffer von Kammerbauer. Der aufgerückte Libero Helmut Hruschovsky köpfte nach Michael Schmidts Freistoß den Ball vor das Tor, wo Kammerbauer ungehindert einköpfen konnte. Zwei Minuten nach dem Ausgleich musste auch ein Rednitzhembacher nach einem rüden Foul an Schmidt vorzeitig mit Gelb-Rot zum Duschen.

Mit frischem Wind im Rücken entwickelte sich nun ein Spiel auf ein Tor. Vor allem Kammerbauer und der bei Standardsituationen aufgerückte Hruschovsky sorgten für Gefahr im gegnerischen Strafraum. Der einzige Konter der Gäste in der verbleibenden Spielzeit brachte völlig überraschend das 1:2 in der 72. Minute. Daniel Endrich, der nach Anfangschwierigkeiten fast jeden Zweikampf gewann, lenkte eine scharfe Hereingabe unglücklich ins eigene Netz. Der FVO steckte dennoch nicht auf, sondern drückte vehement auf den Ausgleich.

Als Kammerbauer in der 80. auf und davon war, konnte ein Abwehrspieler mit fairen Mitteln klären, und der schlecht postierte Schiedsrichter zeigte ihm dennoch die Rote Karte. Den Freistoß aus 17 Metern schoss Tobias Schillhuber knapp am Dreieck vorbei. Auch der eingewechselte Thomas Meier machte es in der 89. Minute nach Pass von Schmidt nicht besser. Abwehrchef Hruschovsky hielt nun nichts mehr hinten. Der "Oldie" wollte unbedingt die Niederlage abwenden, scheiterte aber in der 90. Minute mit einem Kopfball ans Lattenkreuz.

FV Obereichstätt: Neuber, Hoffmann, Geyer, Hruschovsky, Wölfel, J. Kammerbauer, Endrich, Schillhuber, Schmidt, Haug, Meyer (Meier).


FVO wird unter Wert geschlagen

Oskar Strobl

Penzendorf (sso) Beim Schlusslicht der Kreisliga Jura, dem FV Obereichstätt, kam bei der 0:4 (0:1)-Niederlage beim Tabellenvorletzten SV Penzendorf wieder alles Pech auf einmal zusammen. Johannes Kammerbauer verletzte sich schon nach 30 Minuten. Dreimal traf der FVO nur die Latte, und jedesmal fiel kurz darauf ein Gegentor. Tobias Schillhuber scheiterte beim Stand vom 2:0 mit einem scharf und platziert geschossenen Strafstoß am glänzend reagierenden Torhüter.

Wie so oft hatten die Obereichstätter die erste Torchance. Nach einem herrlichen Doppelpass von Johannes Kammerbauer und Andreas Haug umkurvte letzterer einen Abwehrspieler und traf mit seinem Schuss aus 17 Metern nur die Oberkante der Latte. In der 15. Minute erzielte der SV Penzendorf mit der ersten Torchance die Führung. Keeper Dominik Neuber lenkte eine Flanke an die Latte und ein Stürmer konnte ungehindert abstauben. Ein paar Minuten später prüfte Halil Sen seinen Keeper mit einem Kopfball, doch der beste Obereichstätter konnte mit einem Reflex das 2:0 verhindern. Weitere zwei Minuten später nahm er einem auf ihn zulaufenden Stürmer den Ball vom Fuß. In der 25. Minute hatte Thomas Meier aus fünf Metern die letzte Torchance der ersten Halbzeit, köpfte aber knapp am Tor vorbei. Den zweiten Aluminiumtreffer des FVO verzeichnete Michael Schmidt in der 47. Minute. Als die Penzendorfer in der 55. Minute nach einem Kopfball schon den Torjubel auf den Lippen hatten, zuckte Neubers linke Hand heraus und lenkte den Ball am Pfosten vorbei. In den nächsten Minuten hätte der FVO unbedingt in Führung gehen müssen. Doch der SV-Torhüter reagierte bei Schmidts Schlenzer hervorragend. Bei Haugs Kopfball in Uwe-Seeler-Manier schlief er jedoch auf der Linie, hatte aber Glück, das der Ball über die Latte ging. Das Glück des Tüchtigen hatte der SV-Keeper auch in der 75. Minute, als Haug vom Strafraumeck volley abzog, und der Ball erneut um Zentimeter über die Latte strich. Im Gegenzug kam es wie es kommen musste. Die weit aufgerückten FVO-Akteure wurden klassisch ausgekontert und Neuber war beim 2:0 machtlos. Eine Minute später verwehrte der Schiedsrichter dem FVO einen Strafstoß, als Haug beim Kopfballversuch gestoßen wurde. Die Obereichstätter steckten nie auf, mussten aber in der 85. Minute mit dem nächsten Konter das 0:3 hinnehmen. Zwei Minuten später bekam der FVO nach einem Foul an Schmidt doch noch einen Strafstoß. Der Keeper zeigte sich in bestechender Form und wehrte Tobias Schillhubers platziert getretenen Schuss ab. Mit dem Schlusspfiff konnte der SV Penzendorf mit einem direkt verwandelten Freistoß sogar noch auf 4:0 erhöhen.

FV Obereichstätt: Neuber, Taspinar, Hoffmann, Sen (J. Kräck), Geyer, Wölfel, J. Kammerbauer (Buchhold), Schillhuber , Schmidt, Haug, Meier (Endrich).


Helma Wermuth

Eichstätt (wth) Die Terminhetzjagd im Fußballkreis Jura hält unvermindert an. Aber jammern hilft nichts, und insbesondere für die DJK Titting gilt es am Maifeiertag Punkte zu sammeln im Abstiegskampf in der Kreisliga Jura.

Ebenfalls verloren hat am Donnerstag der FV Obereichstätt. Die 2:7-Packung beim FC Schwand dürfte das Selbstvertrauen der Obereichstätter nicht gerade gefördert haben. Und am Sonntag kommt es beim SV Penzendorf nun zum Kellerduell, das nicht minder schwer werden wird. Nach etlichen Siegen · am Donnerstag ein 4:0 bei der SpVgg Roth · haben die Penzendorfer nämlich wieder Hoffnung auf den Klassenerhalt und werden sich deshalb die Heimspielchance gegen das Schlusslicht nicht nehmen lassen.

Debakel für den FVO Böses 2:7 in Schwand

Obereichstätt zeigt miserable erste Halbzeit

 

Oskar Strobl

Schwand (sso) Der FV Obereichstätt ließ im Kreisliga-Nachholspiel beim FC Schwand vor allem in den ersten 45 Minuten jeglichen Einsatz vermissen und fuhr daher am Ende mit einer verdienten 2:7 (0:4)-Packung nach Hause.

Es war schon in den Anfangsminuten zu sehen, dass die Obereichstätter Spieler bei der Rückreise wohl kaum Freudengesänge anklingen lassen würden. Zu gut zog der FC Schwand sein Direktpass-Spiel auf. Die FVO-Akteure waren nur Statisten, und staunten ihren Gegenspielern hinterher. Die ersten drei Tore des FC fielen alle, nachdem sich der FVO im Angriff Fehlpässe leistete. 0:4 hieß es nach nur 38 Minuten. Der FVO hatte zwar immer wieder Torchancen, die aber wurden halbherzig vergeben.

Mit angezogener Handbremse

In der zweiten Hälfte spielte der FC Schwand mit angezogener Handbremse, und prompt fiel der Anschlusstreffer durch den eingewechselten Thomas Meier. Helmut Hruschovsky lieferte per Kopf die Vorlage zu Meiers erstem Kreisligator. Doch bereits fünf Minuten später wurde der alte Abstand wieder hergestellt. In der 55. und 58. Minute hätten Haug und Hruschovsky mit todsicheren Chancen auf 3:5 verkürzen müssen, scheiterten jedoch jeweils kläglich. Hruschovsky köpfte nach einer Ecke von Michael Schmidt wenigstens zum 2:5 in die Maschen.

Im Tiefschlaf

Der FC wollte den alten Abstand wieder herstellen und benötigte dazu genau zwei Minuten. Diesmal befanden sich FVO-Spieler im Mittelfeld bei einem Freistoß im Tiefschlaf. Haug, der wieder sehr viel Laufarbeit verrichtete, aber seine Torchancen ausließ, scheiterte auch in der 73. Minute nach einem Alleingang an Buder. Den Schlusspunkt der einseitigen Partie setzte der FC Schwand mit dem 7:2 in der 79. Minute.

FV Obereichstätt: Neuber, M. Kammerbauer, Hoffmann (80. J. Kräck), Geyer, Endrich (45. Biedermann), Wölfel, Meyer, Buchhold (45. Meier), Schmidt, Haug, Hruschovsky.


Auch Unterreichenbach für Obereichstätt zu stark

Oskar Strobl

Obereichstätt (sso) Der FV Obereichstätt hat in der Kreisliga Jura erneut eine Heimniederlage einstecken müssen. Beim 0:2 (0:0) gegen den SV Unterreichenbach musste der FVO auf fast eine komplette Mannschaft und einen kranken Trainer verzichten.

Trotz der vielen Ausfälle hatte der FV Obereichstätt in der ersten Halbzeit die besseren Chancen. Diese entsprangen jedoch nur aus einigen Weitschüssen. Am gefährlichsten war eine Hereingabe von Johannes Kammerbauer in der 23. Minute, als ein Abwehrspieler beim Grätschen den Ball unglücklich Richtung eigenes Tor abfälschte. Der Unterreichenbacher Torhüter reagierte glänzend und entschärfte den unfreiwilligen Torschuss. Kurz vor der Pause zog Christoph Meyer von der Strafraumgrenze ab, und der wenig geprüfte Torhüter war erneut auf der Hut.

Im zweiten Spielabschnitt zeigten sich die Obereichstätter kaum torgefährlicher als zuvor. Vor allem die verletzungsbedingten Ausfälle von Tobias Heindl und Andreas Haug konnte das Kreisliga-Schlusslicht nicht verschmerzen. Der ebenfalls wenig geprüfte Keeper Dominik Neuber konnte auch in der 50. Minute seinen Kasten sauber halten, als er einen Freistoß aus dem Winkel fischte. In der 72. Minute verhinderte er nach einem schnellen Konter der Gäste durch beherztes Herauslaufen erneut das 0:1. Drei Minuten später war er jedoch machtlos, als er im Strafraum unterlaufen wurde und die Gäste den Führungstreffer erzielen konnten.

Die Moral war nun gebrochen und die Unterreichenbacher konnten nach einem Eckball in der 84. Minute mühelos das 2:0 erzielen.

FV Obereichstätt: Neuber, Taspinar (Biedermann), Buchhold, Rein, Kammerbauer, Hoffmann, Schillhuber (Betz), Geyer, Wölfel, Schmidt, Meyer (Meier).


Obereichstätter Wasserspiele enden mit Niederlage

DJK Titting kann nur mit viel Glück und einem dicken Torwartfehler beim FV Obereichstätt gewinnen

Oskar Strobl

Obereichstätt (sso) Der FV Obereichstätt hat sein Nachholspiel gegen die DJK Titting unglücklich mit 1:2 (0:0) verloren. Noch eine halbe Stunde vor Spielbeginn war fraglich, ob der Schiedsricher die Partie wegen ein paar großflächiger Wasserpfützen überhaupt anpfeifen würde.

Die Gäste, die wie der FV Obereichstätt sehr ersatzgeschwächt angetreten waren, hatten zwischen der 15. und 19. Minute drei Mal die Möglichkeit in Führung zu gehen. Zuerst grätschte ein DJK-Angreifer knapp am Ball vorbei, ehe Christian Hoffmann bei einem Klärungsversuch um ein Haar ins eigene Netz getroffen hätte. Beim anschließenden Eckball hatte der FVO erneut Glück, dass der Kopfball um Zentimeter am Tor von Dominik Neuber vorbei strich. Im Gegenzug scheiterte Johannes Kammebauer mit einem Fernschuss, der weit übers Tor ging. Eine Minute später schoss Rainer Wölfel aus kurzer Distanz zu schwach. Vor der Pause hatte erst die DJK und ein paar Minuten später der FVO durch Thomas Meier die Chance, in Führung zu gehen.

Auch im zweiten Spielabschnitt kamen beide Teams am ehesten durch Fernschüsse zu Torgelegenheiten. So auch Wölfel, dessen Schuss aus 25 Metern in der 57. Minute von DJK-Keeper Brandl sicher gehalten wurde. Zehn Minuten später gingen die Tittinger wie aus heiterem Himmel in Führung. Neuber unterschätzte einen Freistoß aus gut und gerne 35 Metern, und ließ die Kugel über seine Handschuhe ins Tor rutschen. In der 70. Minute hätten die Gäste mit einem Kopfstoss aus acht Metern für die Entscheidung sorgen können, doch Neuber war diesmal konzentrierter. Im Gegenzug erzielte Michael Schmidt gegen seine ehemaligen Mitspieler mit einem sehenswerten Treffer den verdienten Ausgleich. Sein Schuss aus über 20 Metern passte genau ins Dreieck.

Die Gäste aus Titting schlugen postwendend zurück, und gingen nach einer Ecke erneut in Führung. In der Folgezeit sorgten die Tittinger hauptsächlich durch Konter für Torgefahr. Der FV Obereichstätt erkämpfte sich nun ein Übergewicht, und wollte wenigstens noch den Ausgleich erzielen. Doch außer Fernschüssen, die vorbei gingen, oder von Brandl gehalten wurden, sprang für den FV Obereichstätt nichts Zählbares mehr heraus.

FV Obereichstätt: Neuber, Taspinar (Biedermann), Kammerbauer, Hoffmann, Schillhuber (Betz), Sen, Geyer, Endrich, Wölfel, Schmidt, Meyer.

DJK Titting: Brandl, Scheitler, M. Hauf, H. Hauf, Flieger, Wolf, Englhardt, Bernecker (Schiegl), Gumpert, Lindner (Beck), Buchinger (Wiesent).

22.04.2005 17:10


Obereichstätter Fußballer "betteln" um 0:7-Packung

Gelb-Rot für Schmidt und Taspinar / Leichtes Spiel für Barthelmesaurach

Oskar Strobl

Barthelmesaurach (sso) Der FV Obereichstätt hat beim 0:7 (0:5) in Barthelmesaurach sein Zwischenhoch eindrucksvoll beendet. Nach zuletzt vier Punkten aus zwei Spielen war nach einer halben Stunde mit dem 0:2 und zwei Gelb-Roten Karten die Partie der Kreisliga Jura praktisch entschieden.

Sicherlich waren die heimischen Zuschauer überrascht, dass der Tabellenletzte aus Obereichstätt von Beginn an sehr gut mit dem Tabellenzweiten mithalten konnte. Fast eine halbe Stunde lang spielte sich das Geschehen fast ausschließlich im Mittelfeld ab. Keine der beiden Mannschaften konnte sich eine nennenswerte Torchance erspielen.

Dann überschlugen sich allerdings ab der 27. Minute die Ereignisse, und das Spiel wurde binnen fünf Minuten zugunsten der Heimelf entschieden. Beim 1:0 war alles noch "normal". Doch im Gegenangriff wollte Michael Schmidt einen Freistoß an der Eckfahne. Nachdem er ihn nicht bekam, meckerte er solange, bis er erst Gelb und dann noch Gelb-Rot bekam. Vier Minuten später spielte Johannes Kammerbauer einen versprungenen Ball absichtlich mit dem Oberarm, allerdings knapp vor der Strafraumgrenze. Dennoch gab es Elfmeter. Den strittigen Strafstoß verwandelte der SV-Keeper gegen seinen Torhüterkollegen Neuber.

Rasit Taspinar rannte beim Strafstoßpfiff wutentbrannt zum Schiedsrichter, und sah dafür zurecht die Gelb Karte. Als der Ball zum 2:0 im Netz zappelte drosch er die Kugel weit weg, und bettelte so um die verdiente Ampelkarte. Neun Obereichstätter waren nun gegen elf Barthelmesauracher sichtlich überfordert. In der 35., 41., und 42. Minute konnte die Heimelf die Führung auf 5:0 ausbauen.

Nach acht Minuten im zweiten Spielabschnitt musste Neuber den Ball nach dem 6:0 aus dem Netz holen. In der Folgezeit kämpften die neun Obereichstätter gegen einen überheblichen SV und "verteidigten" lange Zeit das 6:0. Kurz vor Schluss erzielte Ostertag per Kopf den Treffer zum 7:0-Endstand. · Reserven: 5:1 (FVO-Tor: Rüther).

FV Obereichstätt: Neuber, Taspinar, Kammerbauer, Hofmann, Sen, Geyer, Endrich, Buchhold, Haug, Schmidt, Meyer.

18.04.2005 17:10


Helma Wermuth

Eichstätt (wth) Mit einer englischen Woche sind die Kicker der Kreisliga Jura konfrontiert. Dem kompletten Spieltag am Mittwoch folgt nun am Sonntag (15 Uhr) schon der nächste.

Für den FV Obereichstätt und die DJK Titting geht es weiterhin um den Klassenerhalt, der für die Obereichstätter auch nach dem 0:0 im Nachholspiel gegen den SSV Oberhochstatt nach wie vor in weiter Ferne liegt, während man bei den Tittingern wieder guter Dinge ist. Das Schlusslicht trifft in Barthelmesaurach auf einen Gegner, der zu gerne noch ein Wörtchen in Sachen Aufstieg mitreden möchte. Und da kommt der Tabellenletzte natürlich als willkommener Punktelieferant. Aber die Truppe von Coach Marcus Hüttinger will sich so teuer wie möglich verkaufen.

Zweites Spiel in Folge nicht verloren

Oskar Strobl

Obereichsätt (sso) Der FV Obereichstätt erreichte im Nachholspiel der Kreisliga Jura am Mittwochabend gegen den SSV Oberhochstatt ein verdientes 0:0 und hat damit erstmals in dieser Saison zwei Spiele in Folge nicht verloren.

In der ausgeglichenen Partie wurde im Mittelfeld um jeden Zentimeter gekämpft, wobei sich keine der beiden Teams entscheidende Feldvorteile erspielen konnten. Der FV Obereichstätt hatte nur wenige Torchancen, die allerdings nicht zwingend waren. Die Gäste kamen im ersten Spielabschnitt vor allem durch krasse Abspielfehler der FVO-Hintermannschaft zu ihren Tormöglichkeiten. Torwart Dominik Neuber konnte in dieser Phase ein paar Mal mit großartigen Reflexen einen Rückstand verhindern. Ein Mal hatte er das Glück des Tüchtigen, als eine verunglückte Flanke die Latte streifte.

Leichtes Übergewicht

Im zweiten Spielabschnitt erspielte sich der FVO ein leichtes Übergewicht, doch gute Möglichkeiten blieben Mangelware. Vor allem die Einwechslung des angeschlagenen Tobias Heindl nach einer Stunde brachte den FVO dem Siegtor näher als die Gäste.

Alles in allem ging die Punkteteilung in Ordnung, und der FV Obereichstätt holte damit vier Punkte aus den letzten beiden Spielen.

Am Sonntag will der Tabellenletzte in Barthelmesaurach den Aufwärtstrend fortsetzen.

14.04.2005 17:10

Achtungserfolg für den FVO
2:1 gegen Schwabach / Kapitän Schmidt bei seinem Comeback überragend
Oskar Strobl
Obereichstätt (sso) Der FV Obereichstätt hat beim 2:1 (1:0)-Sieg gegen die DJK Schwabach II wieder einmal für einen Achtungserfolg in der Kreisliga Jura sorgen können. Nach längerer Verletzungspause konnte Kapitän Michael Schmidt im diesem Jahr sein erstes Pflichtspiel bestreiten, und führte seine Mitspieler gleich zum verdienten Sieg.

Schmidt war es dann auch, der in der dritten Minute die erste FVO-Chance einleitete. Sein genauer Steilpass erreichte Tobias Heindl, der aus spitzem Winkel am Gästekeeper scheiterte. Auch im Nachschuss konnte er den kleinen Schlussmann nicht bezwingen. Ein paar Minuten später schoss der Schwabacher Boyer knapp am Tor von Dominik Neuber vorbei. Im Gegenzug konnte der FVO, wie schon so oft in Heimspielen, mit 1:0 in Führung gehen. Jürg Buchhold erlief einen schon verloren gedachten Ball an der Eckfahne und passte in den Strafraum zu Schmidt. Der Kapitän drehte sich um seinen Bewacher und überwand den Torhüter mit einem Aufsetzer aus elf Metern.

Nach gut einer Viertelstunde konnten die Gäste eine Verwirrung im FVO-Strafraum nicht ausnutzen. Der FVO stand nun sehr tief in der Abwehr und lauerte auf Konter, die meist von Schmidt eingeleitet wurden. Einer dieser Angriffe hätte um ein Haar die Vorentscheidung in der 40. Minute gebracht. Nach Schmidts Pass narrte Andreas Haug zwei Gegner und setzte Christian Geyer in Szene. Seinen Schuss aus sechs Metern konnte ein DJK-Spieler jedoch von der Linie kratzen. Der Gegenangriff der Gäste wurde sofort wieder abgefangen und Heindl konnte auf Haug in der Strafraum flanken. Er schaffte es, den Ball kurz vor der Torlinie stehend über das Gehäuse zu köpfen.

Bezeichnend für die FVO-Überlegenheit war, dass die gefährlichste Situation der Gäste ein abgefälschter Schuss aus 20 Metern war. Neuber hörte dabei in der 54. Minute den Ball ans Aluminium klatschen. Drei Minuten später scheiterte Heindl auf der Gegenseite mit einem Schlenzer aus 15 Metern. Der eifrige Heindl war es auch, der in der 59. Minute den schönsten Obereichstätter Angriff über Haug und Johannes Kammerbauer mit einem Kopfstoß aus zehn Metern abschloss. Der Keeper konnte den Ball zum Leidwesen des Goalgetters aber über die Latte lenken.

Nach gut einer Stunde kam Heindl im Strafraum zu Fall und verwandelte den fälligen Strafstoß selbst zum 2:0. Die Gäste versuchten in der Folgezeit noch einmal heranzukommen, doch ihre spielerischen Mittel waren sehr begrenzt. Torhüter Neuber konnte in der Folge einen ruhigen Nachmittag verbringen und mit ansehen, wie Haug in der 81. Minute alleine auf das Gästetor zulief. Die endgültige Entscheidung auf dem Fuß, versagten aber seine Nerven und der Keeper konnte seinen halbhohen Schuss abwehren.

Als alle Obereichstätter bereits auf den Schlusspfiff hofften, konnte der aufgerückte Gästelibero per Kopf noch Ergebniskosmetik betreiben.

FV Obereichstätt: Neuber, Taspinar, Kammerbauer (66. Hoffmann), Sen, Schillhuber Geyer, Endrich, Buchhold, Haug, Schmidt            (62. Meier), Heindl (71. Meyer).

11.04.2005 17:13

Helma Wermuth
08.04.05
Eichstätt (wth) Fast die ganze Woche über waren im Fußballkreis Jura die Mannschaften nach dem langen Winter mit der Berichtigung der Tabellen beschäftigt.
Am Sonntag um 15 Uhr steht nun ein regulärer Spieltag an. Und dabei stehen in der Kreisliga die Spiele der DJK Titting und erst recht des FV Obereichstätt im Zeichen des Abstiegskampfes. Die Obereichstätter haben zwar gegen die Reserve der DJK Schwabach Heimrecht, aber ob das Schlusslicht diesen Vorteil nutzen kann, bleibt abzuwarten. Für den Aufsteiger geht es in den kommenden Wochen vornehmlich darum, mit Anstand und Würde die restlichen Spiele zu bestreiten. Und sollte dabei der ein oder andere Sieg herausspringen, die Fans des FVO hätten sicherlich nichts dagegen. Vielleicht setzt auch die Tatsache, dass man fast schon unbeschwert aufspielen kann, verborgene Kräfte frei.

Großzügig Geschenke verteilt

FV Obereichstätt beim 1:4 in Roth nur 55 Minuten zufriedenstellend

Oskar Strobl

Roth (sso) Der FV Obereichstätt hat sich bei der SpVgg Roth wieder einmal um eine gute Siegchance gebracht. Der Tabellenletzte der Kreisliga Jura verlor bei der SpVgg Roth mit 1:4, nachdem die Elf zur Halbzeit noch ein 1:1 gehalten hatte.

Nach einer Abtastphase in den Anfangsminuten kam der FV Obereichstätt in der elften Minute durch eine Standardsituation zur ersten Chance. Andreas Haug verlängerte Johannes Kammerbauers Freistoß geschickt mit dem Kopf und lenkte die Kugel über den planlos herauseilenden Keeper nur auf das Tornetz. Die Heimelf hatte in der 20. Minute wesentlich mehr Glück, und erzielte mit einem Distanzschuss den Führungstreffer, der nicht ganz unhaltbar schien. Als eine halbe Stunde gespielt war, konnte sich Haug auf der linken Außenbahn gegen zwei Gegenspieler durchsetzen. Mit seiner gefühlvollen Flanke auf Tobias Heindl ließ er auch noch den Torhüter erneut schlecht aussehen. Heindl bedankte sich und nickte aus kurzer Distanz zum 1:1 ein.

Nur zwei Minuten später hätte Heindl um ein Haar sogar für die FVO-Führung sorgen können. Erneut verschätzte sich der Keeper beim Herauslaufen, doch Heindls Kopfball konnte auf der Linie geklärt werden. In der noch verbleibenden Zeit bis zur Pause zeigte auf der anderen Seite Dominik Neuber mit zwei Glanztaten seine ganze Klasse. Erst lenkte er in der 35. Minute einen Kopfstoß aus fünf Metern mit einem tollen Reflex über die Latte, und vier Minuten später ebenfalls einen Kopfballtorpedo mit einer noch spektakuläreren Parade an die Unterkante des Gebälks.

Auch im zweiten Spielabschnitt tasteten sich beide Mannschaften fast eine Viertelstunde nur ab, ehe in der 57. Minute ein Eckball die erneute Führung für die Heimelf brachte. Dieses 1:2 traf die Hüttinger-Schützlinge ins Mark. Obwohl genügend Zeit zum Punktgewinn oder noch mehr verblieb, wurden die Aktionen · von Nervöstität geprägt · merklich ungenauer. Der so aufgebaute Gegner nutzte nun die Fehler im FVO-Spielaufbau und kam zu einem deutlichen Übergewicht. Dies wurde von der SpVgg Roth schon in der 65. Minute mit dem 3:1 bestraft. Ab diesem Zeitpunkt ließen die meisten FVO-Spieler die Köpfe hängen und die Heimelf konnte ihr Spiel nach Belieben aufziehen. Spätestens nach dem 4:1 in der 70. Minute war klar, wer den Platz als Sieger verlassen würde.

Während der FVO zu keiner einzigen Torchance mehr kam, hätte die SpVgg Roth das Ergebnis in der Schlussphase durchaus auf 6:1 oder noch höher ausbauen können. Christian Geyer (80. Minute) und Tobias Heindl (88.) blieben nach ihren Ampelkarten die letzten Minuten auf dem Platz erspart.

FV Obereichstätt: Neuber, Taspinar, Kammerbauer, Sen (45. Endrich), Schillhuber (55. Kräck), Geyer, Buchhold, Haug, Meyer, Heindl, Meier.

04.04.2005 17:12

Bei der SpVgg Roth hat der FV Obereichstätt seine letzte Chance
Helma Wermuth
Eichstätt (wth) Zwölf Zähler Rückstand auf den Relegationsplatz! Das Gastspiel des FV Obereichstätt in der Kreisliga Jura wird nur von kurzer Dauer sein, so jedenfalls scheint es. Der Tabellenletzte hat es am Sonntag 15 Uhr bei der SpVgg Roth zwar ebenfalls mit einem Abstiegskandidaten zu tun, aber selbst die größten Optimisten im FVO-Lager rechnen sich beim Viertletzten kaum etwas aus. Die SpVgg hat vier Punkte Rückstand zum vielleicht rettenden Rang 13 und steht somit selber enorm unter Zugzwang. Die Gastgeber werden sich also auf die Hinterbeine stellen.

Völlig unnötiger Strafstoß besiegelt Obereichstätts Niederlage gegen Treuchtlingen

Oskar Strobl

Obereichstätt (sso) Dem FV Obereichstätt fehlt offensichtlich die Cleverness für die Kreisliga Jura. Am Ostermontag

handelten sich die Hüttinger-Schützlinge erneut eine 0:1 (0:1)-Niederlage ein. Das Tor des Tages für den

ESV Treuchtlingen erzielte Goalgetter Rainer Neubauer, der einen völlig unnötigen Strafstoß zum Tor des

Tages nutzte.

Die erste nennenswerte Chance in einem schwachen Spiel hatte in der 17. Minute der FV Obereichstätt durch Thomas Meier.

Sein Volleyschuss aus spitzem Winkel ging jedoch weit über das ESV-Tor. Acht Minuten später fälschte Andreas Haug einen

Treuchtlinger Freistoß knapp neben das Tor ab. In der 30. Minute fädelte Marc Hedwig bei Taspinar Rasit geschickt ein, so dass

der gut leitende Schiedsrichter Erwin Rippel (TV Hilpoltstein) nur auf Straßstoß entscheiden konnte. Neubauer ließ sich nicht

zweimal bitten und verwandelte zum 1:0. Kurz vor dem Pausenpfiff konnte Tobias Schillhuber einen Kittsteiner-Freistoß mit dem

Scheitel über die Latte lenken.

Die beste Aktion für den FV Obereichstätt hatte Tobias Heindl in der 53. Minute. Seinem unwiderstehlichen Antritt von der

Mittellinie aus ließ er einen trockenen Flachschuss aus 14 Meter folgen, den Torhüter Roland Kral im Nachfassen halten konnte.

In der 66. Minute musste Johannes Kammerbauer nach seiner Ampelkarte frühzeitig duschen gehen. Zuvor hatte er den

gefährlichsten ESV-Angreifer, Neubauer, nie zur Entfaltung kommen lassen. 20 Minuten vor dem Ende konnte Haug im

Fünfmeterraum klären, als die Gäste aus dem Gewühl heraus auf Dominik Neubers Tor schossen.

Der ESV Treuchtlingen verwaltete in der Schlussviertelstunde nur noch den knappen Vorsprung, ohne viel Druck auf die

FVO-Abwehr ausüben zu können. Beim FVO vermisste man lange den unbedingten Willen, doch noch den Ausgleich

erzielen zu wollen. Erst als die Gäste den Schlusspfiff forderten, wachten die FVO-Spieler auf und schnürten die Gäst

in der dreiminütigen Nachspielzeit im Strafraum ein. Außer einer zweifelhaften Situation, in der die FVO-Akteure

Handelfmeter forderten, kam es zu keiner nennenswerten Ausgleichmöglichkeit. Die Gäste waren letztlich die clevere

Elf und gewannen ein Spiel, das keinen Sieger verdient hatte.

FV Obereichstätt: Neuber, Taspinar, Kammerbauer, Endrich (55. Sen), Schillhuber, Geyer, Buchhold (58. Hornung),

Haug, Meyer (74. Kräck), Heindl, Meier.

29.03.2005 17:10


  Quelle Donaukurier

  
  
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